Astrid-Lindgren-Schule Lastrup

Kooperationen

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

 

1. Kirchen

 

Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche pflegen die Zusammenarbeit und den persönlichen Kontakt mit unserer Schule. Der katholische Pfarrer Wittrock kommt des Öfteren in der großen Pause zu einem Plausch ins Lehrerzimmer, oder die Pastoralreferentin bittet darum, den Kindern Mitteilungen für Gruppenstunden auszuhändigen.

Wenn in der katholischen Kirche ein(e) Pastoralreferent(in) ausgebildet wird, übernimmt er/ sie Teile des Religionsunterrichtes . Während dieser Ausbildungszeit wird er/sie von einem Religionslehrer betreut.

Gemeinsam mit den Kirchen werden die Schulgottesdienste terminiert und organisatorisch, teils auch inhaltlich vorbereitet. Themen und Zeitpunkte orientieren sich am Schuljahr und den Festen des Jahres (Einschulung! Segnung, Advent, Weihnachten, Aschermittwoch, Ostern, Verabschiedung der Viertklässler). Zu diesen Gottesdiensten begleiten alle Lehrer die Kinder in die jeweiligen Kirchen.

Es gibt 2 ökumenische Gottesdienste, zu denen sich folgende Klassen versammeln:

>  Zur Einschulung sind die neuen ersten Klassen in der kath. Kirche.
>  Zum Schuljahresende verabschieden alle Jahrgänge die Viertklässler in der kath. Kirche.

Weiterhin gibt es für die kath. Kinder noch 3 Gottesdienste:

>  Schulanfangsgottesdienst für die Klassen 2, 3 und 4
>  Adventsgottesdienst (1. Advent, Samstag 17 Uhr)
>  Wortgottesdienst am Aschermittwoch

Diese Gottesdienste werden in Absprache mit Pfarrer Wittrock von der Schule inhaltlich vorbereitet. Auch die musikalische Gestaltung (Gesang, Instrumente) liegt in der Verantwortung der Schüler und Lehrer.

Für die evangelischen Schüler gibt es folgende Gottesdienste:

> am Schuljahrsbeginn
> zum Thema Advent
> zum Thema Passion

Diese Gottesdienste werden im evangelischen Religionsunterricht vorbereitet. Jeder Klassenjahrgang hat außerdem die Möglichkeit, einen Gottesdienst zu gestalten und zu feiern, der sich an den Themen des Religionsunterrichtes orientiert. Leider wird diese Möglichkeit wenig genutzt.

Die Religionslehrer der 3. Schuljahre werden auch mit in die Vorbereitung der Erstkommunion eingebunden. Nach Absprache mit der kath. Kirche werden einige Themen im Religionsunterricht erarbeitet. Ferner wirken die Religionslehrer dieses Schuljahrgangs bei der Erstkommunionfeier mit. 

 

2. Kindergärten

 

Die Schulanfänger unserer Schule kommen aus drei verschiedenen Kindergärten. Mit diesen Einrichtungen besteht ganzjährig Austausch. Im Herbst haben alle Eltern der zukünftigen Schulanfänger die Gelegenheit an einem Vortrag "Ist mein Kind schulreif" teilzunehmen. Diesen Vortrag hält eine Lehrperson der Grundschule.

Nach Vorgabe des Ministeriums werden die Anmeldegespräche für Schulanfänger bereits ein Jahr vor der Einschulung in der Schule durchgeführt. Um unnötige Wartezeiten in der Schulanmeldewoche auszuschließen, bieten wir den Eltern mit ihren fünfjährigen Kindern feste Termine an. Neben der Aufnahme notwendiger Personalien soll das Aufnahmegespräch der Schulleitung bzw. dem beauftragten Lehrerteam Aufschlüsse über den geistigen und sprachlichen Entwicklungsstand des Kindes geben. Ein Test zur Sprachstandsfeststellung wird nur noch bei den Kindern durchgeführt, die im Kindergarten Sprachauffälligkeiten zeigten, sowie bei den Kindern, die keinen Kindergarten besuchen. Über die Einschätzung der Sprachfähigkeiten werden die Eltern informiert. Sofern die Sprachkenntnisse in der deutschen Sprache nicht hinreichend entwickelt sind, werden die Eltern dazu verpflichtet, ihr Kind zu einem Sprachförderkurs anzumelden. Diese Kurse finden in der Grundschule statt und werden von den Grundschullehrern erteilt.

Für alle Kinder, die im kommenden Schuljahr schulpflichtig werden, wird im Kindergarten von einer Arzthelferin des Gesundheitsamtes ein Seh- und Hörtest durchgeführt. 

Mit dem Kindergarten steht unsere Grundschule in engem Austausch. Bei Auffälligkeiten wird der Amtsarzt eingeschaltet, um ergänzende Therapien oder die Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs in die Wege zu leiten. Auch Kinder, die auf Antrag vorzeitig eingeschult werden sowie die im Vorjahr vom Schulbesuch zurückgestellten Mädchen und Jungen werden dem Amtsarzt vorgestellt.

Im Mai/Juni werden die zur Grundschule Lastrup gemeldeten Schulanfänger mit ihren Erzieherinnen zum "Kennenlernen" der Schule und des zukünftigen Klassenlehrers / der zukünftigen Klassenlehrerin eingeladen.

Etwa im gleichen Zeitraum lädt der Rektor zu einem Elternabend in die Grundschule ein. Das Schulprofil wird vorgestellt, die Eltern erhalten Materiallisten, Anmeldebögen für die Betreuungszeiten usw.

 

3. Schulen

 

a) Eine enge Zusammenarbeit besteht mit der Haupt- und Realschule, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft im Schulzentrum befindet. Diese Zusammenarbeit ist erforderlich, weil Grundschule und Haupt- und Realschule die Sporthallen und das Schwimmbad gemeinsam nutzen. Stundenpläne müssen daher genau abgestimmt werden.

Bei größeren Veranstaltungen der Grundschule stellt die Haupt- und Realschule die Pausenhalle mit Bühnenbereich zur Verfügung. Zu Schulfesten und anderen Aktionen laden sich die Schulen gegenseitig ein.

b) Ebenfalls enge Zusammenarbeit besteht mit der Tagesbildungsstätte des Caritasvereins. Diese unterrichtet eine Behindertenklasse in einem Raum, der zu den Räumlichkeiten der Grundschule gehört. Die Kinder der Grundschule und die Kinder der Tagesbildungsstätte verbringen die Pausen gemeinsam auf dem Schulhof Schulfeste und Karneval feiern beide Schulen gemeinsam.

c) Die Maximilian-Kolbe-Schule ist ebenfalls mit der Grundschule verknüpft. In den Jahren in denen sie genügend oder zuviel Unterrichtsstunden zur Verfügung hat, erteilen Lehrer der Schule Sprachförderunterricht an unserer Grundschule. Wenn für Kinder der Grundschule sonderpädagogischer Förderbedarf besteht, gehen sie an die Maximilian-Kolbe-Schule oder an die Albert-Schweitzer-Schule über. 

d) Die Grundschule Hemmelte ist eine kleine Grundschule in der Gemeinde Lastrup. Mit dieser Schule soll ein Kooperationsvertrag (als Worddatei) geschlossen werden. Die Schulleitungen stimmen sich direkt über aktuelle Fragen und Probleme ab. Fachkonferenzen und Fortbildungen sollen in Zukunft nach Absprache gemeinsam durchgeführt werden.

e) Aufnehmende Schulen nach dem 4. Schuljahr sind:

> Copernicus Gymnasium Löningen
> Clemens-August Gymnasium Cloppenburg
> Gymnasium der Liebfrauenschule Cloppenburg
> Haupt- und Realschule Lastrup
> Marienschule Cloppenburg (Realschule)

Die Übergangsberatung der Eltern erfolgt schrittweise:

< Elterninformationen über weiterführende Schulen und Ablauf der Entscheidungs- und Anmeldephase durch die Schulleitung zu Beginn der 4. Klasse.
< Übermittlung der Einladungen der weiterführenden Schulen.
< Einzelberatung der Eltern durch die Klassenlehrer Ende November.
< Dem Halbjahreszeugnis wird eine Schullaufbahnempfehlung in Kurzform beigelegt. Der weitere Ablauf entspricht den Vorgaben des Schulverwaltungsamtes. 

Die Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen sieht so aus:

Das Copernicus- Gymnasium Löningen lädt die ehemaligen Klassenlehrer zu einem Erfahrungsaustausch ein. Die Cloppenburger Gymnasien machen dies auf schriftlichem Wege.

Gegen Ende des 4. Schuljahres findet ebenfalls ein Treffen der Lehrer der 4. Klassen und den aufnehmenden Klassenlehrern der Haupt- und Realschule Lastrup statt.

 

4. Polizei

Der Bereichspolizeibeamte pflegt den regelmä8igen Kontakt zur Schule. Er ist Ansprechpartner:

> zur Begleitung der Lernanfänger in den ersten Wochen
> zum Busfahrtraining für die Schulanfänger
> zur Fahrradkontrolle im Herbst
> zur Schulwegkontrolle an Verkehrsknotenpunkten
> zur Abnahme der Fahrradprüfung der vierten Klassen
> bei Besprechungen/Begehungen zur möglichen Beseitigung von Gefährdungen
> Aktion "Gelbe Füße"

 

5. Zusammenarbeit mit Jugendamt Erziehungsberatungsstellen

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